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Berner Siege zum Re-StartKönizer Moral, Thuner Kantersieg

Floorball Köniz dreht das Spiel gegen Zug dank einer Aufholjagd, Thun holt gegen Sarnen den ersten Sieg und bei den Frauen bestätigen die Skorps den Derbyerfolg.

Thuns David Simek (rechts) erzielte im Kellerduell gegen Sarnen vier Tore.
Thuns David Simek (rechts) erzielte im Kellerduell gegen Sarnen vier Tore.
Foto: Manuel Zingg

Beim Re-Start in der Nationalliga A zeigte Floorball Köniz eine beeindruckende Moral. 2:5 lagen die Berner Vorstädter im Heimspiel gegen Zug United nach 52 Minuten im Rückstand, ehe sie die grosse Aufholjagd starteten. Dank Treffern von Jonas Ledergeber (55.), Stefan Hutzli (59.) und Martin Kisugite (60.) kämpften sich die Könizer tatsächlich noch in die Verlängerung, wobei das 5:5 von Kisugite erst fünf Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit fiel.

In der Verlängerung belohnten sich die Akteure von Floorball Köniz für ihren Kampfgeist und sicherten sich den Sieg – Tobias Saner buchte den entscheidenden Treffer zum 6:5 in der sechsten Minute der Verlängerung.

8 Tore im Schlussdrittel

Im Kellerduell zwischen dem UHC Thun und Ad Astra Sarnen holten sich die Oberländer den ersten Sieg der Saison dank einer starken Offensivleistung. Verliefen die ersten beiden Drittel noch ausgeglichen, spielten sich die Thuner im letzten Drittel in einen Rausch.

Gleich acht Tore markierten die Oberländer im finalen Spielabschnitt und feierten am Ende einen 13:3-Kantersieg, der einerseits für die ersten Punkte der Saison sorgte und andererseits auch das Selbstvertrauen für die weiteren Aufgaben stärken sollte. Der Tscheche David Simek war mit vier Toren erfolgreichster Torschütze, sein Landsmann Josef Pluhar steuerte insgesamt fünf Skorerpunkte bei (1 Tor, 4 Assists).

Skorps bestätigen Sieg

In der Nationalliga A der Frauen standen die Frauen der Skorps Emmental Zollbrück 24 Stunden nach dem überzeugenden 7:1-Derbysieg gegen die Wizards Bern Burgdorf am Freitag bereits wieder im Einsatz.

Im Auswärtsspiel beim UHC Laupen ZH bekundeten die Emmentalerinnen mehr Mühe als einen Tag davor im Derby, siegten aber letztlich 6:5 und festigten damit den dritten Rang in der Tabelle . Mit zwei Siegen binnen 24 Stunden ist den Skorps der Re-Start in die Meisterschaft perfekt geglückt.