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Borats Heimat – nicht so übel

Pyramiden, Megazelt und Kugelturm: Kasachstans neue Hauptstadt Astana ist ein Tummelplatz für internationale Stararchitekten. Ein Streifzug durch die Retortenstadt in unserer Bildstrecke.

Unwirkliches Bild: Blick auf  Kazakhstans Haupstadt Astana im Jahr 2005.
Unwirkliches Bild: Blick auf Kazakhstans Haupstadt Astana im Jahr 2005.
Reuters
«Pyramide des Friedens und der Eintracht» erbaut von Norman Foster.
«Pyramide des Friedens und der Eintracht» erbaut von Norman Foster.
Reuters
Blick ins Innere der 62 Meter hohen Pyramide.
Blick ins Innere der 62 Meter hohen Pyramide.
Reuters
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Die kasachische Stadt Astana ist eine der jüngsten Hauptstädte weltweit: Erst 1997 wurde die gut 600'000 Einwohner zählende Stadt zur Hauptstadt erklärt. Um den bis dato vollkommen unbedeutenden Ort mit Leben zu füllen, nahm man eine Reihe von Grossprojekten in Angriff.

Denn spätestens seit die Kasachen ihre erste Ölpipeline in Richtung China in Betrieb genommen haben, scheint für den Clan um Präsident Nursultan Nasarbajew Geld keine Rolle mehr zu spielen. So dürfen Stararchitekten wie Norman Foster, Frank Gehry oder Kisho Kurokawa ihre Fantasien ausleben – das Resultat lässt allerdings mehr an ein gigantisches Disneyland erinnern denn an eine lebenswerte Stadt.

Nach offiziellen Angaben wurden bislang knapp zehn Milliarden Euro in Nasarbajews Traum aus Stahlbeton und Glas gesteckt. Die Immobilien-Preise stehen jenen westeuropäischer Städten in nichts mehr nach. Als Folge müssen jedes Jahr Tausende Alteingesessene ihre Häuschen und Gärten aufgeben.

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