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Die Zukunft auf dem Land wird unmenschlich

Der Architekt Rem Koolhaas denkt in New York über das Nichturbane nach – und entdeckt die «atemberaubende Banalität».

Das Land als liebloses Hinterzimmer, das die gierigen Städte bedient: Die Ausstellung «Countryside, the Future» im Guggenheim Museum in New York. Foto: David Heald/ Solomon R. Guggenheim Foundation
Das Land als liebloses Hinterzimmer, das die gierigen Städte bedient: Die Ausstellung «Countryside, the Future» im Guggenheim Museum in New York. Foto: David Heald/ Solomon R. Guggenheim Foundation

Der hagere Mann flitzt achtlos an einer Gruppe von Vernissagegästen vorbei, die vor dem bauchigen Eingang des Guggenheim Museum stehen. Der dunkel beschattete Blick – Rem Koolhaas’ Markenzeichen – zielt nach vorn, irgendwo in die Strassenschluchten Manhattans, die der Architekt einst so suggestiv in seinem Manifest «Delirious New York» beschworen hat. Ehrfürchtig blicken ihm die Wartenden nach, «that’s the man», flüstert ein bärtiger Brillenträger.

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