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Ein Haus von geradezu klassischer Schönheit

Der Erweiterungsbau des Zürcher Kunsthauses ist trotz seiner monumentalen Grösse von einer erstaunlichen Leichtigkeit.

Erweiterungsbau von David Chipperfield, der am Samstag besichtigt werden kann. Die Eröffnung durch das Kunsthaus ist für Herbst 2021 geplant. Foto: Andrea Zahler/Tamedia AG
Erweiterungsbau von David Chipperfield, der am Samstag besichtigt werden kann. Die Eröffnung durch das Kunsthaus ist für Herbst 2021 geplant. Foto: Andrea Zahler/Tamedia AG

Auf dem Heimplatz in Zürich weht ein Hauch von Grandezza. Das neue Museum von David Chipperfield, das vis-à-vis vom Kunsthaus errichtet wurde und dereinst die Kunst des 20. Jahrhunderts aufnehmen soll, ist zwar eine monumentale Kunstkiste auf einem Grundriss von 60 mal 60 Metern und mit einer Höhe von 21 Metern. Dennoch wirkt die Fassade aus Hunderten von wohlproportionierten, senkrecht stehenden Lamellen, die von den Etagenböden durchbrochen werden, überraschend filigran und von einer geradezu klassischen Schönheit.

Das Hauptgebäude des Kunsthauses, erbaut 1919 nach Plänen von Karl Moser. Foto: Andrea Zahler/Tamedia AG
Das Hauptgebäude des Kunsthauses, erbaut 1919 nach Plänen von Karl Moser. Foto: Andrea Zahler/Tamedia AG

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