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Luftig statt klobig

Der japanische Architekt Shigeru Ban erhält den Pritzker-Preis. Sein Anliegen ist, mit möglichst wenig Masse einen möglichst funktionalen Bau zu errichten.

Gewinnt den diesjährigen Pritzker-Preis: Der japanische Architekt Shigeru Ban.
Gewinnt den diesjährigen Pritzker-Preis: Der japanische Architekt Shigeru Ban.
Keystone
Aussenansicht des Tamedia-Gebäudes des Architekten Shigeru Ban an der Werdstrasse in Zürich.
Aussenansicht des Tamedia-Gebäudes des Architekten Shigeru Ban an der Werdstrasse in Zürich.
Keystone
Das Nicolas-Hayek-Center steht in Bans Heimatstadt Tokyo.
Das Nicolas-Hayek-Center steht in Bans Heimatstadt Tokyo.
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Nennen Sie ihn bloss nicht Öko-Architekt. Mit diesem Prädikat hat er gar nichts am Hut. «Ich hasse einfach die Verschwendung», antwortet der japanische Architekt Shigeru Ban jeweils auf die Frage, warum er hauptsächlich rezyklierbare Materialien für seine Bauten verwende.

Diese Sparsamkeit hat sich nun ausgezahlt. Wie gestern bekannt wurde, wird der 57-jährige Tokioter mit dem Pritzker-Preis ausgezeichnet. Damit geht der wohl renommierteste, mit 100'000 US-Dollar dotierte Architekturpreis zum zweiten Mal in Folge an Japan – letztes Jahr kam Bans Landmann Toyo Ito in die Kränze –, und behauptet sich Japan als Architekturnation: Mit Shigeru Ban hat immerhin schon der sechste Japaner den seit 1979 von der Hyatt-Stiftung vergebenen Pritzker-Preis geholt; erfolgreicher sind einzig die USA mit sieben Laureaten.

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