Zum Hauptinhalt springen

SF zieht ersten Schweizer «Tatort» zurück

Das Schweizer Fernsehen hat seine erste selbst produzierte Krimi-Folge seit dem Wiedereinstieg zur «Tatort»-Serie fertig gestellt. Doch jetzt wird der Film zurückgezogen – wegen mangelhafter Qualität.

Die Folge mit dem Namen «Wunschdenken» wird zurückgezogen: Dreh der Folge im Mai 2010 in Luzern.
Die Folge mit dem Namen «Wunschdenken» wird zurückgezogen: Dreh der Folge im Mai 2010 in Luzern.

Der erste selbst produzierte «Tatort» seit dem Wiedereinstieg des Schweizer Fernsehens wird nicht gesendet, wie die «Sonntagszeitung» berichtet. Offenbar war die Sendung nicht gut genug. «Mit diesem Tatort sehen wir schlecht aus», zitiert das Blatt Nathalie Wappler, Kulturchefin des Schweizer Fernsehens (SRF).

Einzelne Passagen der Eigenproduktion seien so misslungen, dass sie überarbeitet müssen, hiess es weiter. Der Sendetermin müsse deshalb verschoben werden. Die «plumpen Schweizer Klischees» sollen entschärft werden. Dazu fehle es an «Witz, Spannung und Lokalkolorit».

Regisseur Markus Imboden sagte der Zeitung dazu: «Ich finde den Krimi ganz ordentlich, wobei er vielleicht etwas konstruiert wirkt.» Wappler will laut dem Bericht keine Schuldzuweisungen machen, da sehr viele Personen an der Produktion beteiligt gewesen seien.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch