Zum Hauptinhalt springen

Worte wie Schwerter

«Bild»-Kolumnist Franz Josef Wagner kommentiert täglich das Weltgeschehen: Mal scharfzüngig, mal poetisch, mal gaga. Jetzt hat er einen «Brief an Deutschland» in Buchform geschrieben.

Die Bühne des «Schlagzeilen-Hooligan»: Obwohl Franz Joseg Wagner in Deutschland bekannt ist wie ein bunter Hund, existieren von ihm kaum Fotos.
Die Bühne des «Schlagzeilen-Hooligan»: Obwohl Franz Joseg Wagner in Deutschland bekannt ist wie ein bunter Hund, existieren von ihm kaum Fotos.
Reuters

Diese 40 Zeilen sind jeden Tag eine Ohrfeige, eine Zumutung – oder der Höhepunkt des Zeitungstages. Je nachdem. «Bild»-Zeitung, Seite 2. «Post von Wagner» heisst das Gefäss, darüber prangt das Foto eines älteren Herrn, zerzaustes Haar, zerfurchtes Gesicht, Zahnlücke.

Jetzt steht Franz Josef Wagner, 67, in seiner hellen Stube in Berlin-Charlottenburg. Er sagt: «Machen wir erst mal einen Kaffee», und verschwindet in den Weiten seiner grosszügigen Herrenwohnung. Kein deutscher Journalist hat so viele Übernamen wie er: «Gossen-Goethe», «Boulevard-Genie», «Blitz-Dichter» nennen sie ihn.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.