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Aschenbrödel rauscht ins Videogame-Zeitalter

Die Kunsthalle präsentiert Filme und Fotografien der Amerikanerin Ericka Beckman. Die Videopionierin erhält mit «Works 1978-2012» ihre erste Retrospektive in Europa.

Aschenbrödel auf Identitätssuche: Das halbstündige Werk der amerikanischen Videokünstlerin Ericka Beckman greift die Ästhetik von Games der Achtzigerjahre auf.
Aschenbrödel auf Identitätssuche: Das halbstündige Werk der amerikanischen Videokünstlerin Ericka Beckman greift die Ästhetik von Games der Achtzigerjahre auf.
Ericka Beckman/Kunsthalle Bern

Dieses Aschenbrödel ist keine klassische Schönheit. Eher ein Durchschnittsmädchen, das sich in ein typisch amerikanisches Promkleid gezwängt hat, um das Prinzenherz zu erobern. Sie schrubbt nicht den Boden in einem Schloss, sondern schuftet in einer Fabrik. Ericka Beckmans Film «Cinderella» (1986) ist eine witzig-feministische Abrechnung mit dem grimmschen Märchenstoff.

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