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Aus der Reihe tanzen war verboten

Eine neue Sonderausstellung beleuchtet die Heimvergangenheit des Könizer Schlossareals. 165 Jahre lang waren dort Anstalten untergebracht.

Turnen auf der Wiese: Die Mädchen des Mädchenheims auf dem Könizer Schlossareal (Bild aufgenommen nach 1953).
Turnen auf der Wiese: Die Mädchen des Mädchenheims auf dem Könizer Schlossareal (Bild aufgenommen nach 1953).
Archiv Steinhölzli Berufsbildung
Holzen im Heim: Kinder der Bernischen Privat-Blinden- anstalt (Bild zirka 1890-1920).
Holzen im Heim: Kinder der Bernischen Privat-Blinden- anstalt (Bild zirka 1890-1920).
Archiv Blindenschule Zollikofen
Kochen will gelernt sein: Unterricht im Mädchenheim auf dem Schlossareal in den 1970er-Jahren.
Kochen will gelernt sein: Unterricht im Mädchenheim auf dem Schlossareal in den 1970er-Jahren.
Archiv Steinhölzli Berufsbildung
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Der lange Holztisch steht mitten im Raum. Er ist gedeckt mit Gläsern, Löffeln und weissen Tellern. Serviert wird darauf happige Kost. «Widerspenstiges Wesen wird nicht geduldet, kommt daher auf die Dauer nicht vor», ist auf einem Teller zu lesen. Das Zitat stammt aus einem regierungsrätlichen Bericht von 1876 über den Könizer Heimalltag. «Nr.12, intelligent und brav, erlernt den Beruf der Damenschneiderin», war wenige Jahre später in einem solchen Bericht zu lesen. Jetzt steht es ebenfalls auf einem Teller.

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