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Ausstellung um Nahost löst lokale Kontroverse aus

Die Ausstellung «Nakba» im Kornhausforum über die Flucht der Palästinenser 1948 sorgt für Kontroversen. Sie wird von Kirchen, Stadt und der Burgergemeinde unterstützt. Kritiker werfen ihr einseitige Geschichtsdarstellung vor.

Die Zankäpfel: Vierzehn Tafeln stellen im Kornhausforum die Geschichte von palästinensischen Flüchtlingen nach dem Nahost-Krieg von 1948 dar. Das spaltet die Berner Politszene.
Die Zankäpfel: Vierzehn Tafeln stellen im Kornhausforum die Geschichte von palästinensischen Flüchtlingen nach dem Nahost-Krieg von 1948 dar. Das spaltet die Berner Politszene.
Stefan Anderegg

Ein breit gefächertes Programm widmet sich bis Dezember der Situation der Palästinenser rund um die Zeit des israelisch-arabischen Krieges von 1948. Während aus dem Traum eines Judenstaates Wirklichkeit wurde, ergriffen Hunderttausende von Arabern die Flucht oder wurden vertrieben. Der einen Freudentag ist der anderen Trauertag, «Nakba» genannt. Das Kornhausforum zeigt nun eine in Deutschland ausgearbeitete Ausstellung zum Thema. Vierzehn Tafeln berichten über die historischen Zusammenhänge. Podien, Filme und Theater runden das Programm ab, und Schulklassen sind willkommen. Ziel ist es, die Umstände aufzuzeigen, wie es dazu kam. Die Aussteller beginnen mit der Entstehung des Zionismus in Europa und stellen den Zuwachs jüdischer Einwanderer in direkten Zusammenhang mit dem Elend der arabischen Bevölkerung. Die Aussteller haben den Anspruch, eine ausgewogene Darstellung zur Entwicklung in dieser Region vorzuweisen.

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