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Bilder einer kunstvollen Freundschaft

Im 50. Todesjahr des bedeutenden Schweizer Künstlers Cuno Amiet zeigt das Kunstmuseum Bern Werke aus der Privatsammlung Eduard Gerber. Eine intime Retrospektive.

Cuno Amiets «Liegender Frauenakt mit Blumen» huldigt dem deutschen Expressionismus. Das Werk wurde vom Sammler Eduard Gerber erworben.
Cuno Amiets «Liegender Frauenakt mit Blumen» huldigt dem deutschen Expressionismus. Das Werk wurde vom Sammler Eduard Gerber erworben.
zvg

Ein Gerüst verhüllt zurzeit das Kunstmuseum Bern. Es wird restauriert, geputzt, aufgefrischt. Nicht nur die Fassade, auch das Wandgemälde «Apfelernte», das Cuno Amiet 1936 fertigstellte. Es zeigt Berner Bäuerinnen beim Pflücken des Obsts. Diese ländliche Szene war nicht nur ein Programmbild der geistigen Landesverteidigung, sondern steht auch für Amiets Auseinandersetzung mit seinem grossen Schweizer Vorbild, dem Symbolisten Ferdinand Hodler (1853–1918). Denn Äpfel können – je nach Deutung – auch als Symbole für Sünde oder Streit gelesen werden, was das Bild vielschichtiger wirken lässt, als es auf den ersten Blick scheint.

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