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Die Weltgeschichte vom Trottoir aus

«Léon und Louise» heisst Alex Capus' neuer Roman. Im Gespräch erzählt der 49-Jährige, wie er recherchiert und weshalb er historische Begebenheiten gern aus der Sicht von Normalsterblichen schildert.

«Da haucht einen die Weltgeschichte an – und man merkt es nicht»: Alex Capus beim Gespräch im Oltner «Flügelrad».
«Da haucht einen die Weltgeschichte an – und man merkt es nicht»: Alex Capus beim Gespräch im Oltner «Flügelrad».
André Albrecht

«Da haucht einen die Weltgeschichte an – und man merkt es nicht», echauffiert sich Alex Capus beim Mittagessen über den Lauf der Dinge. Einmal sei er mit Alt-Bundesrat Adolf Ogi und Prinz Charles im Neat-Stollen gewesen. «Die ganze Situation hatte überhaupt kein geschichtliches Pathos, wir waren einfach drei Pappnasen mit gelben Helmen auf dem Kopf.» Erst im Nachhinein sei ihm aufgegangen, wo er da hineingeraten war.

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