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Ein Leben als Pflanze

Seit Han Kang den internationalen Booker-Preis gewonnen hat, wird die Koreanerin als grosse Entdeckung gefeiert. «Die Vegetarierin» ist ein hypnotisches Buch, geschrieben in einer fast greifbar körperlichen Sprache.

Korea ist ein weisser Fleck auf der literarischen Landkarte. Zumindest in der Wahrnehmung im Westen. Im letzten Mai jedoch hat ein Buch aus diesem Land den Booker-Preis für internationale Literatur gewonnen.

Und was für ein Buch: «Die Vegetarierin» darf als eine der Entdeckungen des Jahres gefeiert werden. Mit ihrem surreal anmutenden Roman über eine Frau, die beschliesst, kein Fleisch mehr zu ­essen, und sich fortan danach sehnt, eine Pflanze zu werden stach Han Kang Mitkonkurrenten wie Elena Ferrante oder Nobelpreisträger Orhan Pamuk aus.

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