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«Entwicklungshilfe hat wenig gebracht»

Der Philosoph Achille Mbembe kritisiert die europäische Migrationspolitik. Er will eine neue Sehnsucht nach Afrika erzeugen, damit junge Menschen nicht mehr fliehen.

Achille Mbembe plädiert für eine Neubesinnung, was Afrika sein könnte: Schreiner in seiner Strassenwerkstatt in Dakar. Foto: Reuters

Achille Mbembe plädiert für eine Neubesinnung, was Afrika sein könnte: Schreiner in seiner Strassenwerkstatt in Dakar. Foto: Reuters

Spätestens seit seinem Buch «Kritik der schwarzen Vernunft» gilt der aus Kamerun stammende und in Südafrika lehrende Achille Mbembe als einer der wichtigsten Denker des Postkolonialismus. Seit einigen Jahren veranstaltet er gemeinsam mit dem Ökonomen Felwine Sarr in Dakar, Senegal, die «Ateliers de la pensée», eine Konferenz, auf der Künstler, Forscher und Aktivisten die Zukunft Afrikas diskutieren. Wir trafen Mbembe in einer der Pausen des viertägigen intellektuellen Feuerwerks.

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