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«Es gibt keinen einfachen Ausweg»

Verleger Thomas Rathnow konnte Harper Lees Roman vor fast allen anderen lesen. Im Interview sagt er, warum das Buch sehr gut zur Gegenwart passt.

Versetzt die Literaturwelt in Aufregung: Schriftstellerin Harper Lee. (Bild vom 20. August 2007)
Versetzt die Literaturwelt in Aufregung: Schriftstellerin Harper Lee. (Bild vom 20. August 2007)
Keystone
Die Fans in Monroeville, Lees Heimatort, zeigen ihre Begeisterung mit Plakaten. (14. Juli 2015)
Die Fans in Monroeville, Lees Heimatort, zeigen ihre Begeisterung mit Plakaten. (14. Juli 2015)
Keystone
Ungelöste Probleme: Demonstration anlässlich der Ferguson-Kontroverse. (1. Dezember 2014)
Ungelöste Probleme: Demonstration anlässlich der Ferguson-Kontroverse. (1. Dezember 2014)
Keystone
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Die Aufregung um «Gehe hin, stelle einen Wächter» ist gross. Überrascht Sie das? Positiv überrascht hat mich, wie sehr das in den USA erwartbare Interesse auch auf den deutschsprachigen Raum übergeschwappt ist. Als eher befremdend empfinde ich gelegentlich die Entlarvung der Figur des Atticus Finch – manche Rezensenten tun so, als handle es sich hier um eine reale Figur, deren Abgründe sich nun mit dem «Wächter» auftun.

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