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Feinschmecker des Schreckens

Von Hammer bis Haneke: Das Buch «Nightmare Movies» wagt eine umfassende Geschichte des Horrorkinos der letzten fünfzig Jahre.

Der Horror lauert hinter den Bildern: «The Blair Witch Project» von 1999.
Der Horror lauert hinter den Bildern: «The Blair Witch Project» von 1999.
Keystone

Der wahre Horror lauert hinter den Bildern. Über den Buchumschlag ist ein blütenweisser Duschvorhang wie aus Hitchcocks «Psycho» gezogen, davor bluten die Buchstaben: «Nightmare Movies». So nennt Kim Newman, britischer Filmkritiker, Schriftsteller und Connaisseur des Genrekinos, seine erschöpfende Geschichte des Horrorfilms seit 1960. Albträume also, nicht bloss Horror: Schliesslich, so schreibt Newman, sei die Geschichte des Grauens auf der Leinwand längst nicht auf Horrorfilme beschränkt. Zur Schlachtplatte des «Texas Chainsaw Massacre» und zum quasidokumentarischen Grauen von «The Blair Witch Project» gesellen sich in Newmans historischem Überblick also auch hoch angesehene Quälgeister wie Lars von Trier und Michael Haneke.

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