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Im Reich des heiligen Hodensack-Bimbams

Neben der Longlist für den Deutschen Buchpreis ist auch jene für das Rennen um den «Kuriosesten Buchtitel» veröffentlicht worden.

Darf man ein Buch nach seinem Titel beurteilen? Man darf nicht nur, man muss es. Jedenfalls beim Preis für den kuriosesten Buchtitel des Jahres, den die Redaktion von Schotts Sammelsurium und das Branchenblatt BuchMarkt nunmehr zum dritten Mal ausschreiben. Nach dem überwältigenden Erfolg des letzten Jahres mit knapp 200 eingegangenen Titeln widmet sich der Preis abermals der Titeleikunst zwischen Genie und Wahnsinn.

Die Redaktion von «Schotts Sammelsurium» und dem Blatt «BuchMarkt» wählte nun 20 Kandidaten aus. Bis zum 20. September können Leser via Internet für «Geld macht reich», «Die Frau, die allein ein ganzer Tisch war» oder «Texas als Texttitel» ihre Stimme abgeben. Über die sechs beliebtesten Titel entscheidet dann erneut eine Jury. Die Priesverleihung findet dann am 6. Oktober statt.

Und das sind die Kandidaten:

  • «Georgs Sorgen um die Vergangenheit oder im Reich des heiligen Hodensack-Bimbams» von Prag von Jan Faktor (Kiepenheuer & Witsch)
  • «Nach der Erleuchtung Wäsche waschen und Kartoffeln schälen. Wie spirituelle Erfahrung das Leben verändert» von Jack Kornfield (Goldmann Arkana)
  • «Texas als Texttitel. Ein Rabiatkomödienroman» von Max Höfler (Ritter)
  • «An dem Tag, als ich meine Friseuse küsste, sind viele Vögel gestorben» von Josef Kleindienst (Sonderzahl)
  • «Sächsisches Recht zum Schutz der Bevölkerung vor gefährlichen Hunden: Gesetz, Durchführungsverordnung und Verwaltungsvorschrift» (Hrsg.: SV Saxonia Verlag)
  • «Nichtamtlicher Leitfaden zur Bewältigung von Projekten und zur Abweisung diesbezüglicher Irrtümer. Oder: Regeln für Hans-Peter» von Frank Buddrus (Wiley)
  • «Ist das Leben eine Abfolge einzelner Punkte? Oder gibt es eine geheimnisvolle gerade Linie, die meinen Vater mit der Musik, dem Kung-Fu, dem Zug der guten Laune, dem Regen, der sich ankündigt, und allen anderen Dingen im Universum verbindet?» von Martín Blasco (Carlsen)
  • «Gesund essen und dick sterben. Aufklärung eines scheinbaren Paradoxes» von Leoluca Criscione & Marion Dürr-Gross (Verlag Vitasanas)
  • «Steckerstöpsel» von Uschi Lange (Books on Demand)
  • «Geld macht reich. Von Tasche leer zum Millionär» von J. R. Ackermann (Carlsen)
  • «Der Tod auf der Schippe. Oder was Archäologen sonst so finden» von Angelika Franz (Theiss)
  • «Zehn Tipps, das Morden zu beenden und den Abwasch zu beginnen» von Hallgrímur Helgason (Tropen)
  • «Männer sind anders. Autos auch. Meine Erlebnisse als Gelber Engel» von Susa Bobke (Knaur TB)
  • «Winterkartoffelknödel. Ein Provinzkrimi» von Rita Falk (dtv Premium)
  • «Die Frau, die allein ein ganzer Tisch war» von Tor Åge Bringsværd (Onkel & Onkel)
  • Pornografie und Selbstmord» von Nicolas Mahler (Reprodukt)
  • «Die Go-Go-Girls der Apokalypse» von Victor Gischler (Piper)
  • «Männerpolitur. So möbeln Sie Ihren Partner auf» von Sandra Winkler (Ullstein Tb)
  • «Keiner verliert ungern. Neue Sprüche und Weisheiten der Fussballstars» von Arnd Zeigler (humboldt)
  • Man kann sich auch wortlos aneinander gewöhnen das muss gar nicht lange dauern von Annette Pehnt (Piper)

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