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Lo & Leduc interpretieren «Totemügerli» neu

50 Jahre «Totemügerli»: Zum Jubiläum von Franz Hohlers Kultgeschichte haben die Berner Rapper Lo & Leduc eine 2.0-Version geschrieben - und damit das Original beinahe übertroffen.

Das Berner Rapp-Duo Lo & Leduc haben am Montagabend im Kleintheater Luzern ihre eigene Version vom «Totemügerli» vorgetragen.

«Ds Totemügerli»: Das Berndeutsche «Gschichtli» schlechthin, ja sogar das Schweizerdeutsche «Gschichtli» schlechthin. Gespickt mit den herrlich verworrenen, von Franz Hohler erfundenen berndeutschen Wörtern, die sich zum Teil inzwischen sogar im alltäglichen Wortgebrauch wiederfinden. Uraufgeführt im Jahr 1967.

In den letzten 50 Jahren wurde das «Totemügerli» x-fach vorgetragen und neu interpretiert, aber die Originalversion blieb unangetastet. Bis am Montagabend.

Zum 50-Jahr-Jubiläum traten diverse Künstler im Kleintheater Luzern mit eigenen Versionen vom «Totemügerli» auf. So auch das Berner Rap-Duo Lo & Leduc, deren Neuinterpretation dem Original in Nichts nachsteht.

«Totemägerli» auf Instagram

Die beiden Wortakrobaten machen aus dem «Totemügerli» das «Totemägerli». Anstatt im Mittleren Schattegibeleggtäli spielt sich die Geschichte auf Instagram ab. Anstatt mit erfundenen Berndeutschen Wörtern schlagen die beiden Rapper den Zuschauer Anglizismen um die Ohren.

Anstelle von Schöppelimunggi und Houderebäseler, die sich vor dem «Totemügerli» fürchten, stalken sich Sunqueen94 und SitupSteve gegenseitig auf Instagram, «ohni öppis zlike, geschwiege denn ztalke oder eifach mau zum zMittag zmeete.»

Aber sehen Sie selbst (oben auf den Facebookpost klicken).

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