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Mülheimer Dramatikerpreis für Peter Handke

In seinem Geschichtsstück blickt ein dramatisches Ich, das Züge Handkes trägt, zurück auf die Zeit des Nationalsozialismus.

Umstritten, aber auch häufig prämiert: Autor Handke.
Umstritten, aber auch häufig prämiert: Autor Handke.
Keystone

Vier der fünf Juroren stimmten in der Nacht auf den Freitag kurz nach Mitternacht in Mülheims Theater an der Ruhr nach öffentlicher Debatte für den Österreicher und sein Schauspiel «Immer noch Sturm». Der Mülheimer Dramatikerpreis ist mit 15'000 Euro dotiert.

Publikumspreis an Philipp Löhle

Die fünfte Stimme ging am Freitag an Claudia Grehn und Darja Stocker für «Reicht es nicht zu sagen ich will leben». Der Mülheimer Dramatikerpreis wird von einer Jury aus Theaterschaffenden, Kritikern und Dramatikern vergeben.

In diesem Jahr waren das Sibylle Baschung, Till Briegleb, Armin Kerber, Gerhard Preusser und Rita Thiele. Die Diskussion in Mülheims Theater an der Ruhr wurde als Livestream im Internet übertragen und von rund 4800 Zuschauern verfolgt, wie der Veranstalter in der Nacht mitteilte.

Den Publikumspreis 2012 gewinnt demnach Philipp Löhle für «Das Ding» in der Inszenierung vom Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Die Mülheimer Theatertage «Stücke» finden seit 1976 statt. Sieben bis acht Stücke in der wirksamsten Aufführung – meist der Uraufführung – werden auf den Bühnen in Mülheim gezeigt.

SDA

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