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«Realität ist oft verrückter als Fiktion»

Der Filmpreis 2011 des Kantons Bern geht an den Dokumentarfilmer Ulrich Grossenbacher für seinen neuen Film «Messies, ein schönes Chaos».

Nähe statt Distanz: Ulrich Grossenbacher erhält am Mittwoch den Filmpreis 2011 des Kantons Bern.
Nähe statt Distanz: Ulrich Grossenbacher erhält am Mittwoch den Filmpreis 2011 des Kantons Bern.
Susanne Keller

Die kritische Distanz zum gewählten Gegenstand sei nicht gewährleistet – dies bekam der Regisseur Ulrich Grossenbacher (53, «Hippie Masala») von den Förderungsinstanzen zu hören, als er sich vor einigen Jahren mit einem ersten Treatment an die Finanzierung seines Messiedokumentarfilms machte. Im Nachhinein wirkt dieses Urteil befremdlich, um nicht zu sagen: paradox, denn Leben und Filmen liegen bei Grossenbacher stets eng beieinander: Das gehört bei ihm quasi zum Konzept.

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