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Salman Rushdie veröffentlicht seine Memoiren

Der britisch-indische Schriftsteller Salman Rushdie hat einen Vertrag zur Veröffentlichung seiner Memoiren unterschrieben.

Das Buch, in dem der 63-Jährige unter anderem über die Zeit berichtet, in der er wegen Morddrohungen islamischer Fundamentalisten untertauchen musste, soll 2012 erscheinen. Das teilte der Verlag Random House, der die Biografie weltweit gleichzeitig auf Englisch, Spanisch und Deutsch auf den Markt bringen will, mit.

«Ich habe sehr lange damit gewartet, meine Memoiren zu schreiben», sagte Rushdie. «Jetzt bin ich bereit.» Neben seinen Jahren als Verfolgter soll es auch um seine Zeit als Aussenseiter an einer Privatschule und um seine vier Ehen gehen.

Durchbruch mit «Mitternachtskinder»

Rushdie wurde als Sohn eines wohlhabenden muslimischen Geschäftsmannes in Mumbai geboren. Seit 1964 ist er britischer Staatsbürger. Seinen literarischen Durchbruch schaffte er 1981 mit dem Buch «Mitternachtskinder».

Sein 1988 erschienener Roman «Die satanischen Verse» wird von islamischen Fundamentalisten als blasphemisch empfunden. 1989 rief der iranische Revolutionsführer Ayatollah Khomeini mit einer «Fatwa» zur Ermordung Rushdies auf. Heute lebt Rushdie in New York.

(SDA)

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