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«Betet, freie Schweizer, betet!»

Das Kreuz mit dem «Schweizerpsalm». Oder: Wie eine Kirchenkomposition zur Nationalhymne avancierte. Ein vaterländischer Beitrag im Vorfeld der Fussball-Weltmeisterschaft in Südafrika.

Nicht alle singen mit: Die Fussball-Nati beim Erklingen der Nationalhymne vor dem WM-Qualifikationsspiel gegen Israel (Oktober 2009).
Nicht alle singen mit: Die Fussball-Nati beim Erklingen der Nationalhymne vor dem WM-Qualifikationsspiel gegen Israel (Oktober 2009).
Keystone

Im Wunderreich des Fussballs kommt auch der Herrgott nicht zu kurz. «God save the Queen» und «God save us all!» singen die Briten, bevor der Ball rollt. Aber auch die Schweizer steigen gottestreu in den kultivierten Kampf der Nationen: «Betet, freie Schweizer, betet! / Eure fromme Seele ahnt / Gott im hehren Vaterland», singen sie, bevor es um die Wurst geht. Wobei: Mit der Nationalhymne ist es bekanntlich so eine Sache. Nur die wenigsten können oder wollen sie tatsächlich anstimmen.

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