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«Ankommen auf dem höchsten Niveau oder rausfliegen»

Das aktuelle Unisystem drohe zu bersten, warnt Mittelbau-Vertreter Odilo Huber. Weil falsche Anreize gesetzt würden, könnten Doktoren als Sozialhilfeempfänger enden, und auch die Lehre leide zusehends.

Harter Wettbewerb um wenige Professuren: Eine Aufnahme der Uni Zürich aus dem Jahr 2004.
Harter Wettbewerb um wenige Professuren: Eine Aufnahme der Uni Zürich aus dem Jahr 2004.
Keystone
Gerade bei den geisteswissenschaftlichen Fächern ist das Nadelöhr vor der Professur besonders eng.
Gerade bei den geisteswissenschaftlichen Fächern ist das Nadelöhr vor der Professur besonders eng.
Keystone
Der angelsächsische Ansatz hätte das Gegenteil zur Folge: Einen Ausbau der Professuren zulasten des Mittelbaus.
Der angelsächsische Ansatz hätte das Gegenteil zur Folge: Einen Ausbau der Professuren zulasten des Mittelbaus.
Keystone
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Herr Doktor Huber, war es ein Traum von Ihnen, Wissenschaftler zu werden? Ja, tatsächlich. Forschung ist ein ganz spezieller Arbeitsbereich, in dem man sich persönlich hervorragend entfalten kann. Ich komme ursprünglich aus Deutschland, habe dann in Fribourg eine Promotionsstelle angeboten bekommen. Momentan arbeite ich an meiner Habilitation.

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