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«Die Dorfbevölkerung stellte sich vor die Gräber»

Plünderungen und Zerstörungswut gehen um in ägyptischen Kulturstätten, Archäologen mussten ihre Grabungen wegen der Unruhen abbrechen. Auch die Schweizer Ägyptologin Susanne Bickel ist betroffen.

Dies ist die Basler Grabungsstätte in Luxor. Aus Schutz vor Vandalen mussten die Gräber mit Eisenplatten verriegelt werden.
Dies ist die Basler Grabungsstätte in Luxor. Aus Schutz vor Vandalen mussten die Gräber mit Eisenplatten verriegelt werden.

Ist die Angst gross, dass während der Unruhen Kulturschätze in Ägypten zerstört oder gestohlen werden? Ja. Zum Teil ist sie gerechtfertigt. Man weiss, dass es an gewissen Orten Plünderungen gegeben hat, aber nicht flächendeckend in ganz Ägypten. In der Region Sakkara und Kairo gab es mehrere Vorfälle, in Luxor ist bislang wenig passiert. Überhaupt keine Informationen haben wir derzeit vom mittleren Ägypten. Die grösseren Orte sind mittlerweile gut bewacht. Es gibt jedoch auch noch unzählige Museen in Provinzen, bei denen man den Überblick momentan nicht hat.

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