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Ein Tag in 4500 Stunden

80'000 Menschen auf aller Welt filmten sich am exakt gleichen Tag und luden die Videos auf Youtube. Der Oscargewinner Kevin Macdonald hat daraus einen Spielfilm gemacht – eine Premiere.

...Oscar- Preisträger Kevin Macdonald (»Der letzte König von Schottland») als Regisseur.
...Oscar- Preisträger Kevin Macdonald (»Der letzte König von Schottland») als Regisseur.
Keystone
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Der 24. Juli 2010 wird in die Youtube-Geschichte eingehen. Erstmals gibt es einen Film in Spielfilmlänge, der ausschliesslich aus Filmbeiträgen von der Videoplattform stammt.

Ziegen und Krebskranke

Die Youtube-Nutzer waren aufgerufen, für das Projekt «Life in a Day» aufregende bis ganz gewöhnliche Szenen aus ihrem Leben hochzuladen. Rund 80'000 Menschen folgten der Aufforderung, so dass die Filmemacher etwa 4500 Stunden Videomaterial aus der ganzen Welt zur Verfügung hatten.

In die endgültige Fassung schafften es Szenen aus rund 400 Beiträgen, schätzte Macdonald bei der Premiere. Darunter sind ein Junge aus Peru, der sein Geld als Schuhputzer verdient, ein russischer Extremsportler, eine Krebskranke, Fallschirmspringer, Ziegenhirten, Akrobaten.

Der Youtube-Eigentümer Google konnte für «Life in a day» den Regie-Altmeister Ridley Scott (»Alien») als Produzenten gewinnen und den Oscar-Preisträger Kevin Macdonald (»Der letzte König von Schottland») als Regisseur. Gestern Nacht feierte der Film beim Sundance-Festival in den USA Premiere. Damit wir Schweizer auch etwas davon haben, wird er heute um 19 Uhr im Internet gezeigt – auf Youtube natürlich.

SDA/dj

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