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Google ist jetzt auch Filmemacher

Der Digitalkonzern will mit Video-Material von Amateuren einen Kinofilm produzieren.

Plant ein Porträt von Indien: Google, hier die Zentrale in Zürich (15. Dezember 2014).
Plant ein Porträt von Indien: Google, hier die Zentrale in Zürich (15. Dezember 2014).
Keystone

Menschen auf dem Subkontinent sollen dafür einen persönlichen Ausschnitt ihres Lebens am 10. Oktober filmen - etwa den Weg zur Arbeit oder Quatschen mit Freunden. Auch besondere Ereignisse wie ein Umzug oder eine Hochzeit sind mögliche Sujets. Google erklärte am Donnerstag, dass auch der britische Filmemacher Ridley Scott und der indische Produzent Anurag Kashyap bei dem Projekt mitmachten.

«Das ist ein einzigartiger Moment für Indien, eine Zeit grosser Veränderungen. Das Land wächst, entwickelt sich, neue Technologien verändern die Art und Weise, wie Menschen leben», heisst es in einem Trailer, den Google online stellte. In dem Film solle, in einer Art Selbstporträt des Landes, das indische Lebensgefühl in 24 Stunden dargestellt werden.

«Erzählt uns, was ihr liebt, was ihr nicht mögt, was euch Sorgen macht, worauf ihr hofft, was ihr ändern wollt», fordert Kashyap die Menschen in dem Trailer auf. Der Titel des Films, der im kommenden Jahr veröffentlicht werden soll, wird sein: «India in a day». Alle Menschen, deren Material verwendet werde, würden als Co-Direktoren im Film genannt, heisst es auf der Homepage. Eine Bezahlung gebe es aber nicht.

SDA

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