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Im Sessellift über Europa

Der Europa-Park Rust ist in die neue Saison gestartet – mit vielen Detailverbesserungen. Die neue Hauptattraktion lässt indes noch etwas auf sich ­warten.

«Voletarium»: Virtueller Flug über den Europa-Park und über Europa.
«Voletarium»: Virtueller Flug über den Europa-Park und über Europa.
zvg

Es sind die kleinen, aber feinen Details, die den Europa-Park im süddeutschen Rust von den Mitbewerbern abheben. Jedes Jahr gibt es eine Fülle von Verbesserungen, die anlässlich einer Medienkonferenz vor dem Saisonstart vorgestellt werden. So auch in diesem Jahr: Modifizierungen an Fahrgeschäften, eine Filmproduktion in Spielfilmlänge, Gastronomieerweiterungen wie die Crocodile Bar und eine Waffelbäckerei, aber auch Komfortverbesserungen in den Hotels oder eine neue Szene in der Geisterbahn.

Auf die neue Hauptattraktion müssen sich die Besucher des Parks, der am Wochenende in die Sommersaison gestartet ist, aber noch bis Juni gedulden. Der Name: «Voletarium». Mit einem interaktiven Flug über Europa tauchen die Passagiere in die Welt der Flugpioniere Eckbert und Kaspar Eulenstein ein. Die «Flugapparate» erinnern an Sessellifte: Darauf gleiten Fahrgäste auf drei Etagen durch die Lüfte zweier Theatersäle.

Kinofans dürfte das Herz höherschlagen: Leinwände mit 21 Metern Durchmesser und 400 Quadratmetern Fläche zeigen Aufnahmen von Europas Metropolen und Landschaften – die Schweiz etwa ist mit dem Wallis vertreten. Diverse Effekte wie Wind, Wasserspritzer und Düfte sollen für ein möglichst echtes Fluggefühl sorgen. 140 Passagiere durchqueren gleichzeitig die 16 Meter hohen Kuppen des Fahrgeschäfts.

Für die Regie des Films war Animationsfilmer Holger Tappe verantwortlich. Mit speziellen Kamerasystemen, die an Hubschraubern und Drohnen befestigt waren, hat man Europas Highlights für die vier Minuten dauernde Show festgehalten.

«Das ‹Voletarium› ist die gewaltigste Attraktion seiner Art in Europa», sagt dazu Europa-Park-Inhaber Roland Mack. Gewaltig sind auch die Kosten, es dürfte in der über 40-jährigen Geschichte des Parks die teuerste Investition in ein Fahrprojekt sein. Nähere Angaben dazu mag Mack nicht machen. Nur so viel: Die Kosten für die neue Grossattraktion ­seien dreimal so hoch wie die Kosten für die Gründung des Europa-Parks 1975.

Mit der Game-App «Voletarium: Sky Explorers», die ab Sommer für iOS- und Android-Geräte zur Verfügung steht, und den neuen Attraktionen will der Park eine crossmediale Erlebniswelt rund um das Fliegen schaffen.

Infos: www.europapark.de, Sommersaison bis 5. November. Öffnungszeiten: täglich von 9 bis mindestens 18 Uhr.

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