Zum Hauptinhalt springen

Mörgelis Traumfrauen

Christoph Mörgeli hetzt in seiner neusten «Weltwoche»-Kolumne die Frauen von heute auf und singt ein Loblied auf die Weibsbilder aus dem Mittelalter. Dabei passiert ihm ein freudscher Verschreiber.

SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli hat es nicht so mit modernen Frauen wie Ursula Wyss, Chantal Galladé oder Christine Goll.
SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli hat es nicht so mit modernen Frauen wie Ursula Wyss, Chantal Galladé oder Christine Goll.
Keystone
Frauen wie Gertrud Stauffacher aus Friedrich Schillers «Wilhelm Tell» dagegen, das seien noch echte Weibsbilder.
Frauen wie Gertrud Stauffacher aus Friedrich Schillers «Wilhelm Tell» dagegen, das seien noch echte Weibsbilder.
Keystone
Für die Waffeninitiative-Abstimmung von 13. Februar wünscht sich Mörgeli Frauen wie Lisbeth Hediger (gespielt von Silvia Jost) oder Hermine Frymann (Kisha).
Für die Waffeninitiative-Abstimmung von 13. Februar wünscht sich Mörgeli Frauen wie Lisbeth Hediger (gespielt von Silvia Jost) oder Hermine Frymann (Kisha).
Keystone
1 / 5

Clever ist er, der Christoph Mörgeli. In seiner neusten «Weltwoche»-Kolumne versucht er sich in psychologischer Kriegsführung – und das alles für die Waffeninitiative. Das geht so: Er stachelt alle Schweizerinnen an, die für die Waffeninitiative stimmen wollen, und versucht sie so zu manipulieren, dass sie bei der Abstimmung vom 13. Februar verwirrt ein Nein in die Urne legen. Frauen, die so anders sind als die richtigen von einst. Frauen wie die Ja-Stimmerinnen Ursula Wyss, Chantal Galladé oder Christine Goll. Die vermögen Christoph Mörgeli so gar nicht in Fahrt zu bringen, im Gegensatz zu den Weibsbildern von anno dazumal.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.