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Nachhilfeunterricht für Machos

Das Männermagazin «Men’s Health» kümmert sich in vielerlei Hinsicht um das Wohlbefinden seiner Leser. Nicht nur um die männlichen, sondern neuerdings auch um die emanzipierten Frauen.

Da gibt es Tipps, mittels welcher Technik sich der Waschbrettbauch innert kürzester Zeit hinbekommen lässt und wie der Sex noch besser – beziehungsweise: ausdauernder – wird und wo der schnittigste Spoiler für den Sportwagen zu finden ist. Das Magazin ist also durchaus auch ein Stück Lebenshilfe, simpel zwar, aber immerhin auf sehr chic getrimmt.

Und jetzt geht man da noch weiter. Seit einer Woche gibt es nämlich auf der Website der US-Ausgabe einen Blog über Feminismus. Da erklärt eine junge, muntere Autorin der Leserschaft die weibliche Sicht der Dinge. Das ist für ein Männermagazin zwar nicht ungewöhnlich, aber die Bloggerin hat explizit im Sinn, die Leser für Stereotypen und Sexismus zu sensibilisieren und auch dafür, dass Feministinnen keineswegs unrasierte Ungeheuer seien, wie sie in ihrem ersten Beitrag festhält. Da wird also richtige Aufklärungsarbeit geleistet – was angesichts der herrschenden Geschlechterverwirrung nicht schaden kann.

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