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«Russland wird der Fifa mehr Sorgen machen als Qatar»

Ist eine Fussball-WM in Qatar verrückt? Michael Schindhelm leitete in Dubai den milliardenschweren Aufbau von Kulturinstitutionen und pflegt auch Beziehungen zu Qatar. Er ärgert sich über all die Qatar-Kritiker.

Die Qatar Stars League besteht aus 12 Vereinen. Zu den bekanntesten Gesichtern in der Liga gehören der Brasilianer Juninho und sein Landsmann Marcelo Bordon. Der Trainer bei al-Arabi heisst Uli Stielike, der im November 2008 beim FC Sion entlassen worden war. Vergangenheit in Qatar hat vor allem Hakan Yakin. Der Schweizer wechselte 2008 von YB zu al-Gharafa – und erzwang nach einem Jahr seinen Abschied aus der Wüste.
Die Qatar Stars League besteht aus 12 Vereinen. Zu den bekanntesten Gesichtern in der Liga gehören der Brasilianer Juninho und sein Landsmann Marcelo Bordon. Der Trainer bei al-Arabi heisst Uli Stielike, der im November 2008 beim FC Sion entlassen worden war. Vergangenheit in Qatar hat vor allem Hakan Yakin. Der Schweizer wechselte 2008 von YB zu al-Gharafa – und erzwang nach einem Jahr seinen Abschied aus der Wüste.
Keystone
Auf der Halbinsel im Persischen Golf herrscht Wüstenklima mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit. Das bedeutet für den Juni, den Monat der Weltmeisterschaft: Höchsttemperaturen von 41 Grad Celsius tagsüber und in der Nacht noch 27 Grad. Der Ligabetrieb ruht darum im Sommer – die Saison dauert von Mitte September bis Ende März.
Auf der Halbinsel im Persischen Golf herrscht Wüstenklima mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit. Das bedeutet für den Juni, den Monat der Weltmeisterschaft: Höchsttemperaturen von 41 Grad Celsius tagsüber und in der Nacht noch 27 Grad. Der Ligabetrieb ruht darum im Sommer – die Saison dauert von Mitte September bis Ende März.
Keystone
Er will ein WM-Stadion bauen. Der Präsident des FC Sion und Inhaber eines Architekturbüros weilte bereits dreimal in Doha und traf sich mit dem qatarischen Verantwortlichen auch in Zürich, um ihnen seinen Vorschlag für den Bau eines klimatisierten Stadions zu unterbreiten. Christian Constantin arbeitet mit der Technischen Hochschule in Lausanne zusammen. Im Januar will er wieder nach Qatar reisen, um das Projekt voranzutreiben. Aber er sagt auch: «Wir sind nicht die einzigen Bewerber auf der Welt.»
Er will ein WM-Stadion bauen. Der Präsident des FC Sion und Inhaber eines Architekturbüros weilte bereits dreimal in Doha und traf sich mit dem qatarischen Verantwortlichen auch in Zürich, um ihnen seinen Vorschlag für den Bau eines klimatisierten Stadions zu unterbreiten. Christian Constantin arbeitet mit der Technischen Hochschule in Lausanne zusammen. Im Januar will er wieder nach Qatar reisen, um das Projekt voranzutreiben. Aber er sagt auch: «Wir sind nicht die einzigen Bewerber auf der Welt.»
Keystone
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Sie haben lange in Dubai gearbeitet und haben Beziehungen zu Qatar. Wie haben Sie auf die Wahl Qatars reagiert? Ich hatte bereits die Bewerbung verfolgt und war sehr überrascht über die Wahl. Ich gehöre jetzt aber nicht zu jenen, die nun jammern, das sei ökologisch nicht vertretbar, es gehe nur um die grosse Kohle etc. Man kann sich durchaus über den Sinn eines solchen Spektakels fragen, das kann man aber auch, wenn eine solche Veranstaltung in der Schweiz oder in Deutschland stattfindet.

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