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Schiebt den Wal zurück ins Meer!

In unserer Serie «Lässige Sünden» beichten Redaktion Tamedia-Journalisten heimliche Vorlieben. Heute: Après-Ski.

Paulina Szczesniak
Manifestation des Im-Moment-Lebens: Après-Ski-Fans.
Manifestation des Im-Moment-Lebens: Après-Ski-Fans.
Keystone

Liebe Wintersportler – gewiss kennen Sie den Typus Schnee, den ich hier mal Drecksorbet nennen möchte. Gelblich-grauer Schnee-Restposten am Pistenende; kümmerlicher Finalzustand einstiger Flockenpracht, gespickt mit Zigistummeln und von unzähligen Paar Ski malträtiert. Kurz: Schön ist anders.

Jedoch: Erst dieser traurige Matsch beziehungsweise das Gleiten durch selbigen nach der letzten Abfahrt ist es, was einem Skitag die Krone aufsetzt. Ihn abrundet, das Ende der körperlichen Ertüchtigung markiert und zum Wechsel der Schraubstöcke an den Füssen gegen bequem-kuschelige Winterstiefel berechtigt. Klingt komisch, ist aber so, und worauf ich hinaus will: Was das Drecksorbet für das Fleisch, das ist dem Gemüt das Après-Ski.

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