Zum Hauptinhalt springen

Schön ist sie auch

Lauriane Sallin, die neue Miss Schweiz, studiert die Antike und sympathisiert mit dem Anarchismus. Ein Treffen.

«Der Titel ist wie ein Pass»: Sallin über die ersten Wochen als Miss Schweiz.

War es je möglich, mit einer Miss Schweiz über Sophokles zu reden? Undenkbar. Die Kür von Lauriane Sallin zur Miss Schweiz ist daher nicht bloss überraschend, sondern ein kleines Wunder in der Geschichte des Kampflächelns und der Geistesplättung. Vor einem Monat hatten die Schweizer TV-Zuschauer die Freiburger Studentin gewählt. Schon bei den ersten Interviews wurde klar: Nie war die Kluft grösser zwischen den Bedürfnissen des Boulevards – «Tanga oder Hotpants?» – und den Interessen einer Miss. Vielleicht endet dieses Jahr deshalb im Desaster. Aufregend wird es auf jeden Fall, für alle Beteiligten.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.