ABO+

«Schweiz ist das letzte Asylland für die Harvey Weinsteins dieser Welt»

Er schrieb die Gags von Jan Böhmermann. Ralf Kabelka erzählt, warum SVP-Politiker Erich Hess ein willkommenes Opfer war und weshalb Comedy von Männern geprägt ist.

«Wir Männer geloben Besserung. Immer wieder»: Comedy-Autor Ralf Kabelka. Foto: Thomas Rabsch/laif

«Wir Männer geloben Besserung. Immer wieder»: Comedy-Autor Ralf Kabelka. Foto: Thomas Rabsch/laif

Andreas Tobler@tobler_andreas

Eigentlich wissen alle, dass die grossen Late-Night-Hosts wie Harald Schmidt oder Jan Böhmermann nur so lustig sein können, weil sie im Hintergrund ein ganzes Team an Autoren haben, die für sie Gags schreiben. Doch meist bleiben die Witze-Autoren im Hintergrund. Anders Ralf Kabelka. Der 54-jährige Deutsche hat nicht nur für alle Grossen geschrieben. Er war auch immer wieder vor der Kamera zu sehen. Etwa als fiktiver CDU-Politiker Udo Brömme in den Einspielfilmen der «Harald Schmidt Show». Oder für Oliver Welkes «heute-show», für die er den Berner SVP-Politiker Erich Hess vorführte. Nach der Sommerpause wechselt Kabelka von Böhmermanns «Neo Magazin Royale», das er von Anfang an mitgeprägt hat, zurück zur «heute-show». Zeit für ein Gespräch über den Wandel des Fernsehhumors:

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt