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«Wobei ‹Seckel› eine Ausnahme bildet»

Mit hiesigen Slam-Poeten frönt der deutsche Linguist Hans-Martin Gauger morgen in Winterthur dem Fluchen. Im Interview sagt er, wie Schweizer schimpfen und was hinter dem Modefluch «Deine Mutter» steckt.

Herr Gauger, wieso flucht der Mensch? Es ist Stress abbauend, es kommt dadurch zur Frustentladung: Fluchen ist eine sprachliche Alternative zum Zuschlagen.

Mark Twain sagte: «Bist du wütend, zähle bis vier, bist du sehr wütend, dann fluche.» Sehr gut! Selbst der neue Papst hat letzthin gesagt, Fluchen sei so schlimm gar nicht. Ausserdem macht es Spass – nicht zufällig lieben Kinder Flüche. Und vergessen wir nicht, wer den Ausdruck «Leck mich am Arsch» populär machte: Goethe in «Götz von Berlichingen».

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