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Wovor Film-Bösewichte sich fürchten

Das Männermagazin «GQ» widmet seine aktuelle Ausgabe den bösen Jungs von Hollywood. Dabei hatten Benicio Del Toro und Co. früher die kuriosesten Ängste.

Wovor haben Sie sich als Kind gefürchtet? Welcher Bösewicht flösst Ihnen am meisten Angst ein? Wie böse sind Sie im richtigen Leben? Das Magazin «GQ» fühlt in der Juni-Ausgabe ein paar Männern auf den Zahn, die uns im Kino regelmässig einen Schrecken einjagen. Im richtigen Leben sind sie mehr oder weniger zahm und gar nicht so furchtlos, wie sie auf der Leinwand wirken. Das zeigen die teils überraschenden Antworten im «GQ»-Bösewicht-Fragebogen.

Haie in der Badewanne

Benicio del Toro («The Usual Suspects», «21 Grams») beispielsweise fürchtete sich als Kind extrem vor Lehrern, dem Dunkeln und davor, allein zu sein.

Mark Strong («Tinker Tailor Soldier Spy») hatte einen riesen Bammel vor dem Kinderfänger in «Chitty Chitty Bang Bang» und John Hawkes («Me and You and Everyone You Know») vor Hitchcocks Film «Die Vögel». Der arme John wuchs auf dem Land auf und meinte, die Vögel dort würden sich plötzlich allesamt in Killer verwandeln.

Auch Walton Goggins (bekannt als TV-Bösewicht in der amerikanischen Serie «The Shield») machte sich wegen eines Films beinahe ins Höschen: Nachdem er «Jaws» gesehen hatte, traute sich Klein Walton nicht mal mehr in die Badewanne aus lauter Angst vor weissen Haien.

Bei Ron Perlman («Drive») hielt die Kindheitsangst ein wenig länger an: Er habe sich so lange vor Treibsand gefürchtet, dass er es jahrelang vermieden habe, Filme mit Treibsand zu drehen. Schuld an Perlmans Phobie war – eine Szene aus «Tarzan».

Wie böse sind Sie?

Der Bösewichte-Fragebogen der «GQ» spricht einige interessante Themen an, zu denen die Schauspieler mit der Verbrechervisage ihre Meinung abgeben: Ob Bösewichte wohl von Grund auf böse seien, ob böse Jungs sich selber auch als böse einstuften oder die Frage, was Bösewichte mit Helden gemeinsam hätten. Unter anderem sollten die Film-Bösewichte sagen, wie böse sie im richtigen Leben sind – ausgedrückt in Prozenten.

Benicio Del Toro gab zu, dass er privat auch ein Bad Guy ist und antwortete: «47,6998 Prozent.» Mark Strong dagegen ist ein Lämmchen und auf einer Skala von 1 bis 10 «null böse». Während er auf der Leinwand mehrere Menschenleben auf dem Gewissen hat, sind es im richtigen Leben bloss ein paar Strafzettel. John Hawkes ist ebenfalls ein Lieber und findet es genau deshalb so toll, auf der Leinwand so böse sein zu dürfen. Auch Ron Perlman hält sich nicht für einen Bad Boy. Dennoch kann der Gute ziemlich ungemütlich werden, wenn ihn etwas nervt oder er etwas ungerecht findet. Das sei aber überhaupt nicht dasselbe, verteidigt er sich im Interview.

Insgesamt sieben bekannte Schauspieler befragte die «GQ» für ihr Bösewicht-Special. Dazu gibt es furchteinflössende Fotos und Videos, in denen die Männer zeigen, was sie am besten können: richtig schön böse werden (siehe links).

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