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Erste Einblicke für Sponsoren

Die Sponsoren der Thuner Seespiele erhielten einen ersten Einblick in das Geschehen von «Jesus Christ Superstar». Am Donnerstag findet auf der Seebühne beim Grunderinseli die Vorpremiere statt. Eigentliche Premiere ist am Samstag.

Kulinarische Köstlichkeiten zum Musical «Jesus Christ Superstar»: Mitarbeiter der Thuner Seespiele, Sponsoren, Partner und Künstler liessen sich am Sponsorenanlass im Restaurant des Caterers SV dine&shine bereits vor der Premiere verwöhnen.
Kulinarische Köstlichkeiten zum Musical «Jesus Christ Superstar»: Mitarbeiter der Thuner Seespiele, Sponsoren, Partner und Künstler liessen sich am Sponsorenanlass im Restaurant des Caterers SV dine&shine bereits vor der Premiere verwöhnen.
zvg/Markus Grunder

Hell und leicht kommen die Gastronomiebereiche der diesjährigen Thuner Seespiele daher. Weisse Tücher, grüne Palmwedel und Olivenbäume, Holz und klare, einfache Linien bei den Möbeln sorgen für sommerliche Gefühle mit Bezug auf die warmen Gefilde, in denen das Musical «Jesus Christ Superstar» spielt. Bei einem ausgedehnten Buffet mit vorgängiger Besichtigung der Seebühne konnten sich am Dienstagabend die Sponsoren und Partner der Thuner Seespiele vor Ort orientieren.Neuerungen ab 2010Während das Ensemble trotz Regengüssen wacker auf der Seebühne probte, durften die geladenen Gäste einen Rundgang unterhalb der Bühne im Garderobenbereich absolvieren und verfolgten anschliessend während rund 20 Minuten die Probe. Doch eigentlicher Kernpunkt waren die angekündigten Neuigkeiten, die ab 2010 realisiert werden sollen. So soll es künftig einen Lift geben, der Gästen der vier gedeckten VIP-Logen auf über 17 Metern Höhe das Treppensteigen erspart. Die Container, die zu VIP-Logen ausgestattet werden, bieten je 16 bis 18 Personen Platz. Das Restaurant seinerseits wird ebenfalls um ein Stockwerk aufgestockt. «Und wir sind mit einem 17-Sterne-Koch aus dem Kanton Bern in Verhandlung, der das Catering dieses neuen Bereichs übernehmen würde», verriet Thomas Eberle, Mitglied der Geschäftsleitung Thuner Seespiele AG. Neues TonsystemDoch bereits dieses Jahr gibts Neues zu bestaunen. So dienen drei Lautsprechertürme auf der Zuschauertribüne dazu, den Durchschnittswert von 83 Dezibel pro 15 Minuten Spielzeit auch bei der Rockoper «Jesus Christ Superstar» nicht zu überschreiten. «Zudem haben wir ein völlig neues System, bei dem der Ton mit den Darstellern auf der Bühne wandert», orientierte Eberle. Singt also ein Darsteller rechts, so nimmt auch das Publikum den Ton von rechts wahr. Im Rückstand seien die Thuner Seespiele dieses Jahr mit dem Vorverkauf, der derzeit bei 45000 verkauften Tickets (2008: 55000) liegt. Das Ziel laute, an der Premiere vom Samstag, 11. Juli, 50000 Tickets verkauft zu haben, betonten die Verantwortlichen.Wenn also heute Abend die Vorpremiere um 18 Uhr und am Samstag die offizielle Eröffnung um 20.30 Uhr über die Seebühne geht, bricht vorläufig die letzte Saison an, in welcher der Thunersee einem Broadway-Musical Gastrecht gewährt. Denn nächsten Sommer warten die Seespiele mit der ersten Mundart-Eigenproduktion um das Berner Stadtoriginal «Dällebach Kari» auf (vgl.Ausgabe vom 3.Juli). Auf der Mundartschiene gehts danach auch weiter: 2011 soll Charles Lewinsky eine Gotthelf-Geschichte in ein Musical verwandeln. Ob dabei «Uli, der Knecht», «Anne Bäbi Jowäger» oder eher «Die Käserei in der Vehfreude» aus dem Emmental an den Thunersee verlegt wird, wollten die Verantwortlichen der Seespiele nicht verraten.

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