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Er fotografierte, ohne zu reden

Mit seinen Bildern wurde Robert Frank weltberühmt. Am Samstag sprach der Amerikaner aus Zürich über seine Kunst.

Von Guido Kalberer
Was Robert Frank in Zürich erzählte.

Auf die Frage, was eine gute Fotografie ausmache, wusste Robert Frank schnell eine Antwort. «Die Erfahrung lehrt es dich. Du spürst, wenn ein Foto gelungen ist.» Allerdings, fügte der alte Mann hinzu, benötige dies Zeit. Überhaupt brauche ein Fotograf viel Geduld, wenn er es zu etwas bringen wolle. Dann schwieg Frank, blickte in den Vortragssaal des Zürcher Kunsthauses, wo sich am Samstag das Publikum versammelt hatte, und wartete auf die nächste Frage. Diese stellte – und beantwortete auch – Moderator und Fotograf Michael von Graffenried, als er die Bedeutung der Neugier hervorhob. «Well», so Robert Frank, der zwischen Englisch, Deutsch und Züritüütsch wechselte, «curiosity ist selbstverständlich auch wichtig.»

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