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Das grösste Talent? Mittelmass!

Zehn mittelmässige Kandidaten stehen am Samstag im Finale der SRF-Show «Die grössten Schweizer Talente». Einziger Lichtblick: Komiker Marc Haller.

Wallscrapers: 4 von 5 Sternen! Wallscrapers klingt definitiv cooler als Turnverein Eien-Kleindöttigen. Auch das, was diese zehn Frauen und Männer tun, ist cooler als das, was ein Turnverein in der Regel so tut. Die Akrobatik auf dem Trampolin kommt frisch und innovativ daher, und man kann sich die Truppe gut in einem kleineren Zirkus oder an einem Volksfest vorstellen. Um den Titel «Grösstes Schweizer Talent» zu verdienen, sollten die Wallscrapers in Sachen Dramaturgie und Feintuning noch einen Zahn zulegen. Dann wirds richtig cool. mk Bewertungssystem: 1 Stern: Nagelstudio-Einweihung, 2 Sterne: Quartierfest, 3 Sterne: Regionalzirkus, 4 Sterne: Swiss Awards, 5 Sterne: Stadiontour.
Wallscrapers: 4 von 5 Sternen! Wallscrapers klingt definitiv cooler als Turnverein Eien-Kleindöttigen. Auch das, was diese zehn Frauen und Männer tun, ist cooler als das, was ein Turnverein in der Regel so tut. Die Akrobatik auf dem Trampolin kommt frisch und innovativ daher, und man kann sich die Truppe gut in einem kleineren Zirkus oder an einem Volksfest vorstellen. Um den Titel «Grösstes Schweizer Talent» zu verdienen, sollten die Wallscrapers in Sachen Dramaturgie und Feintuning noch einen Zahn zulegen. Dann wirds richtig cool. mk Bewertungssystem: 1 Stern: Nagelstudio-Einweihung, 2 Sterne: Quartierfest, 3 Sterne: Regionalzirkus, 4 Sterne: Swiss Awards, 5 Sterne: Stadiontour.
zvg/SRF
Flavio Rizzello: 2 von 5 Sternen! Niemand bestreitet, dass Flavio Rizzellos Interpretation des Amy-Winehouse-Hits «Valerie» im Halbfinale gut klang. Niemand bestreitet, dass Flavio für einen 10-Jährigen gut singt. So richtig von den Sitzen aber reissen  die  Künste des Fünftklässlers aus Thalwil niemanden. So bleibt Flavios einziger echter Trumpf in der Finalsendung der  Jö-Faktor. Und der ist, nüchtern betrachtet, leider zu wenig für ein «grösstes Schweizer Talent». fs
Flavio Rizzello: 2 von 5 Sternen! Niemand bestreitet, dass Flavio Rizzellos Interpretation des Amy-Winehouse-Hits «Valerie» im Halbfinale gut klang. Niemand bestreitet, dass Flavio für einen 10-Jährigen gut singt. So richtig von den Sitzen aber reissen die Künste des Fünftklässlers aus Thalwil niemanden. So bleibt Flavios einziger echter Trumpf in der Finalsendung der Jö-Faktor. Und der ist, nüchtern betrachtet, leider zu wenig für ein «grösstes Schweizer Talent». fs
zvg/SRF
Coloro: 4 von 5 Sternen! Alles fängt gut an: Die drei Akrobaten stehen in weissen Overalls auf der Bühne, die Musik ertönt. Je nachdem, wie sich die Darsteller gegenseitig berühren, verfärbt sich ihre Kleidung im Takt der Musik rot, blau, gelb, grün. Das ist natürlich keine Zauberei, sondern perfekt getimte Lichtkunst. Was hingegen noch nicht perfekt getimt ist: die Dramaturgie des  Auftritts.  Einzelne Effekte sind zu langatmig, eine eigentliche Steigerung gibt es nicht – knapp nicht «das grösste Schweizer Talent», aber mit viel Entwicklungspotenzial. stc
Coloro: 4 von 5 Sternen! Alles fängt gut an: Die drei Akrobaten stehen in weissen Overalls auf der Bühne, die Musik ertönt. Je nachdem, wie sich die Darsteller gegenseitig berühren, verfärbt sich ihre Kleidung im Takt der Musik rot, blau, gelb, grün. Das ist natürlich keine Zauberei, sondern perfekt getimte Lichtkunst. Was hingegen noch nicht perfekt getimt ist: die Dramaturgie des Auftritts. Einzelne Effekte sind zu langatmig, eine eigentliche Steigerung gibt es nicht – knapp nicht «das grösste Schweizer Talent», aber mit viel Entwicklungspotenzial. stc
zvg/SRF
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Innovation? Qualität? Von wegen. Die zehn Kandidaten, die es ins Finale der SRF-Castingshow «Die grössten Schweizer Talente» (DGST) geschafft haben, sind pures Mittelmass. Nur wenige Acts wie etwa der Komiker Erwin aus der Schweiz stechen wirklich heraus.

So sind auch die Zuschauerzahlen gegenüber der ersten Staffel von 2011 eingebrochen. Vielleicht zieht das Finale am Samstagabend etwas mehr Zuschauer an, wenn der Sieger von DGST gekürt wird. Dieser sollte das Preisgeld von 100'000 Franken gut anlegen – denn für die grosse Karriere wirds trotz Siegertitel kaum reichen.Redaktion Tamedia hat die Kandidatinnen und Kandidaten unter die Lupe genommen. Schauen Sie sich die Bewertungen in der Bildstrecke oben an.

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