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Der beschädigte Dandy

Benedict Cumberbatch ist der neue Star einer rasenden Innerlichkeit, die Serie «Sherlock» machte ­ihn weltberühmt. Ab morgen zeigt die ARD die dritte Staffel.

Liebt egozentrische Rollen und bleibt dabei very british: Schauspieler Benedict Cumberbatch. Foto: Savannia Flynn-Naid (The Guardian)
Liebt egozentrische Rollen und bleibt dabei very british: Schauspieler Benedict Cumberbatch. Foto: Savannia Flynn-Naid (The Guardian)

Der Regen hat aufgehört, als Sherlock Holmes beschliesst, sich in den Tod zu stürzen. Die Intrige gegen ihn ist aufgegangen, sie hat seinen Ruf als Detektiv ruiniert; ganz London hält ihn für den Kriminellen, den er selber jagt. Die flehenden Worte von John Watson hört er nicht mehr, seinem einzigen Freund, der ihn am Handy beschwört. Sherlock Holmes steht auf dem Dach des St. Bartholomew’s Hospital in der Londoner City. Er breitet die Arme aus, springt, fällt und schlägt auf. Sein Blut läuft aus. Passanten stehen um ihn herum. Eine Ambulanz fährt ihn weg. Am Schluss der zweiten Staffel von «Sherlock» liegt die Hauptfigur am Boden. Ihrem Darsteller hat sie eine Weltkarriere eröffnet.

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