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Dokumentarfilm «Leaving Neverland» in der Kritik

Mehrere Zuschauer beanstanden die Michael-Jackson-Doku, welche SRF 2am Samstag ausgestrahlt hat – wegen «Fake News».

Fans von Michael Jackson protestieren am 23. März in Buenos Aires gegen die Ausstrahlung von «Leaving Neverland». Sie halten ihr Idol für unschuldig. Foto: Reuters/Agustin Marcarian
Fans von Michael Jackson protestieren am 23. März in Buenos Aires gegen die Ausstrahlung von «Leaving Neverland». Sie halten ihr Idol für unschuldig. Foto: Reuters/Agustin Marcarian

Die zweiteilige Jackson-Dokumentation «Leaving Neverland», die das Fernsehen SRF 2 am Samstag ausgestrahlt hat, wird beanstandet. Der Hauptvorwurf lautet «Fake News», wie Roger Blum, der Ombudsmann der SRG Deutschschweiz, am Montag auf Anfrage von Medien mitteilte.

Bis Montagnachmittag um 15 Uhr seien 22 Beanstandungen gegen die Dokumentation und die Diskussionssendung «Club» eingegangen, teilt Blum mit. «Es ist zwar keine Flut, es tröpfelt eher, aber wenn es so weitergeht, kann es am Ende der 20-Tage-Frist eine hohe Zahl sein», schrieb der Ombudsmann.

Der Dokumentarfilm «Leaving Neverland» von Dan Reed konzentriert sich auf die Geschichten von zwei Männern, James Safechuck und Wade Robson. Sie berichten darüber, dass Michael Jackson sie als Kinder sexuell missbraucht habe.

«Sind die Vorwürfe glaubwürdig?» fragt SRF auf seiner Website. SRF hat entschieden, die vierstündige Dokumentation zu zeigen und begleitet sie thematisch. Am Samstag befasste sich die online ausgestrahlte Sendung «Club» mit dem Thema unter dem Titel «Michael Jackson: Genie oder Monster?». Die Sendung ist am Dienstag auch auf SRF 1 zu sehen.

SDA/anf

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