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Happily Never After

«Once Upon a Time» ist eine Märchenserie für Leute, die wissen, dass Hormone dem Happy End entgegenwirken. Und dass dies eine gute Sache ist.

Mit 23 Jahren heiraten, mit 24 das erste von drei Kindern, danach: happily ever after. Ja, als Fünfjährige erschien mir das Leben einfach, und Märchen bestätigten meinen Plan. Als von den Hormonen deformierter Teenager, von dem die holden Prinzen so gar nichts wissen wollten, dämmerte mir aber, dass das Leben anders verlaufen würde – zum Glück. Das Dahinvegetieren bis ans Ende meiner Tage würde mein erwachsenes Ich zu Tode langweilen.

Was mich hingegen nicht langweilt, ist die Märchenserie «Once Upon a Time». Die Handlung ist nicht schnell erzählt, darum hier ein knapper Abriss: Märchenfiguren werden von einer bösen Königin vom Zauberwald in eine US-Kleinstadt katapultiert. Dort leben Schneewittchen, Hook, Tinkerbelle, Rotkäppchen und Co. mit Gedächtnisverlust und unter falschem Namen ein Durchschnittsleben – bis ein Adoptivkind ihre wahren Identitäten entlarvt.

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