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«Ich habe richtig Bock auf Zweikampf»

Er tritt das Erbe von Stefan Raab an: TV-Koch Steffen Henssler (44) prä­sentiert am Samstag erstmals «Schlag den Henssler».

Sie wechseln als Nachfolger von Stefan Raab zu Pro 7, Herr Henssler. Ganz schön grosse Fussstapfen!Steffen Henssler:Es ist ein grosser Schritt für mich, und ich weiss, dass das grosse Fussstapfen sind – aber ich weiss auch ganz genau, was ich da tue. Die Sendung ist wie für mich gemacht und passt gut zu mir. Ich habe richtig Bock auf Zweikampf.Beim Training für die Show haben Sie sich einen Muskel­faserriss zugezogen, die erste Folge musste deshalb ummehrere Wochen verschoben werden. Wie ist es um Ihre Fitness bestellt?

Bis zur Show bin ich wieder fit. Die Sportspiele kommen mir prinzipiell entgegen, denn körperlich habe ich keine grossen Schwächen. Ich mag Ballspiele gern, mache viel Kampfsport, ­habe früher geboxt. Von der Kondition her habe ich keine Probleme, das ist wichtig, denn die Show kann bis zu fünf Stunden dauern, das muss man durchhalten.In den Quizrunden ist Allgemeinwissen gefragt. Wo liegen da Ihre Stärken und Schwächen?

Meine Stärken sind die aktuellen Themen, Film, Musik und so was. Meine Schwächen liegen in der Geografie. Wenn es darum geht, in welches Meer welcher Fluss mündet oder wo welches Gebirge liegt, da bin ich meist überfragt.Stefan Raab war stets ausser­ordentlich ehrgeizig. Wollen Sie etwas cooler sein?

Wenn ich antrete, will ich auch gewinnen, sonst funktioniert die Sendung nicht. Mein Ziel muss es sein, genauso eine Siegesserie hinzulegen wie Stefan Raab. Er hatte eine Quote von 70 Prozent gewonnenen Sendungen. Wenn es dir egal ist, ob du verlierst, dann merkt das der Zuschauer, und wenn ich dauernd nur ver­lieren würde, dann würde es heissen: Das ist für Kandidaten der leichteste Weg, im Fernsehen eine Viertelmillion zu verdienen. Das wäre blöd. Es muss sich ein Nimbus aufbauen, sonst macht die Sendung keinen Sinn.Wieso haben Sie Ihren Haus­sender Vox verlassen? Ihre Kochshow «Grill den Henssler» war sehr erfolgreich.

Für mich stand schon vor dem Pro-7-Angebot fest, dass ich mit «Grill den Henssler» aufhöre. Es war eine geile Zeit, aber jetzt will ich die Komfortzone verlassen. Wenn du in der heutigen Fernsehlandschaft eine Sendung hast, die so gut funktioniert, immer über dem Senderschnitt liegt, immer gute Quoten hat, dann ist es eigentlich ein No-Go, das Ding zu verlassen. Aber ich fühlte mich nach über sechzig Sendungen nicht mehr gefordert.

«Schlag den Henssler»:Sa, 30. September, 20.15 Uhr, Pro 7.

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