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Lohnt es sich, für «10vor10» aufzubleiben?

«10vor10» steht wieder einmal in der Kritik. Redaktion Tamedia hat die Sendungen der letzten Tage unter die Lupe genommen.

Vergangene Woche wurde bekannt, dass Eva Wannenmacher die Sendung «Kulturplatz» verlässt. Wer gedacht hat, dass die ehemalige «10vor10»-Moderatorin zu ihrer alten Wirkungsstätte zurückkehrt, hat sich getäuscht. Wannenmacher hält offenbar nicht mehr viel von «10vor10»: «Ich lese viel lieber Zeitungen oder schaue ins Internet, als mich am Fernsehen zu informieren. Was aber auch mit dem etwas gar leichtgewichtig gewordenen «10vor10» zu tun haben könnte.» Im «Tages-Anzeiger» war derweil von Branchenbeobachtern zu lesen, denen die Sendung «beliebig und unengagiert» erscheint.

Nun ist die Kritik an «10vor10» so alt wie die Sendung selbst. Wegen Primeur-Geilheit würden zu viele Fehler passieren. Die Sendung sei zu boulevardesk und hofiere die Wirtschaftsbosse. Auch über den Themen-Mix wird immer wieder gestritten (Kein Wunder, bei diesem offiziellen Sendungscredo: «Das Themenspektrum ist breit, der Aktualitätsbegriff weit.») Obwohl die Sendung eine gute Zuschauerquote hat, wird auch aus der SF-Chefetage alle paar Jahre wieder Kritik, oder zumindest der Wunsch nach mehr «Relevanz», laut.

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