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Matters schöne, alte Fernsehwelt

Weniger Schlagabtausch, mehr Relevanz und eine bessere Sendezeit für Kultur will der neue SRF-Direktor Rudolf Matter im Schweizer Fernsehen. Tönt gut. Doch das wollten seine Vorgänger auch.

Hohe Anforderungen an das Programm: Der designierte Direktor des Schweizer Radios und Fernsehens (SRF).
Hohe Anforderungen an das Programm: Der designierte Direktor des Schweizer Radios und Fernsehens (SRF).
Keystone

Am 1. Januar 2011 tritt Rudolf Matter sein Amt als erster Direktor des neu geschaffenen Unternehmens Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) an. Der bisherige Radio-Chefredaktor hegt für das Fernsehen ambitiöse Ziele. Die Nachrichtensendungen, insbesondere «10vor10» sollen besser und relevanter werden, Kultur soll einen prominenteren Sendeplatz erhalten, die «Arena» mit weniger Knalleffekten auskommen, die Unterhaltung weniger wie ein Abklatsch von Privatsendern wirken, sagte Matter in der «NZZ am Sonntag». Mehr Seriosität, sachlichere Diskussionen, der Kultur ein grösseres Gewicht geben – kaum jemand würde diese Ziele wohl nicht unterschreiben. Auch Matters Vorgänger hegten ähnliche Vorsätze. Und steckten dann in der Regel zurück.

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