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Obamas heimliches Laster

Niemand ist so schön innerlich zerrissen wie sie: Claire Danes spielt in der unerträglich spannenden US-Serie «Homeland» eine manisch-depressive CIA-Agentin.

Ihr wurde die Rolle als Agentin auf den Leib geschrieben: Claire Danes.
Ihr wurde die Rolle als Agentin auf den Leib geschrieben: Claire Danes.
Keystone

Ihre Stirn legt sich in Falten, sie schiebt die Unterlippe vor, die Augenbrauen ziehen sich zusammen, Tränen sammeln sich in ihren Augen. Wenn Claire Danes weint, vor Verzweiflung, vor Zorn, dann scheint es, als wäre ihr Gesicht aus Knetmasse, geschmeidig und formbar.

In «Homeland», der US-Serie, die ab morgen auf Sat 1 läuft und ab 7. Februar im Schweizer Fernsehen, hat dieses Gesicht viel zu verbergen: CIA-Agentin Carrie Mathison (Danes) ist manisch-depressiv und nimmt Psychopharmaka, was aber niemand wissen darf. Und sie verdächtigt den heimgekehrten US Marine und Kriegshelden Nicholas Brody (Damian Lewis), er sei in seiner achtjährigen Kriegsgefangenschaft im Irak «umgedreht» worden, sei nun ein Terrorist, der in der Heimat ein verheerendes Attentat plant. Was aber niemand glauben will. Ausser wir. Die Zuschauer. Vielleicht.

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