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Ringier kündigt Dr. Stutz

Der Medienkonzern löst auf Ende Oktober den Vertrag mit dem TV-Arzt auf. Laut einem Medienbericht, weil Stutz verschiedene Verfahren beim Bakom ausgelöst haben soll.

Ringier, der grösste Medienkonzern der Schweiz, löst seinen Vertrag mit dem TV- und Zeitschriften-Arzt Samuel Stutz per Ende Oktober auf, wie ein Ringier-Sprecher der «NZZ am Sonntag» sagte.

Über die Gründe der Kündigung ist zwar Stillschweigen vereinbart worden. In einem Mail des Verantwortlichen der Ringier-Fernsehsendung «Gesundheit Sprechstunde» an Geschäftspartner heisst es aber: «Es hat sich inzwischen bestätigt, dass verschiedene Verfahren des Bundesamts für Kommunikation (Bakom) gegen unsere Sendung durch Initiativen des ehemaligen Moderators, Dr. Samuel Stutz, ausgelöst worden sind. Aufgrund dieser Vorkommnisse verzichtet Ringier künftig auf die Mitarbeit von Dr. Stutz bei der Schweizer Illustrierten.»

Das Bakom führt seit Dezember 2009 ein Aufsichtsverfahren gegen «Gesundheit Sprechstunde», und zwar wegen Verdachts auf Verletzung von Sponsoring- und Werbe-Bestimmungen. Stutz wehrt sich gegen den Vorwurf seines langjährigen Arbeit- und Auftraggebers. Er hält diesen «für ein plumpes Ablenkungsmanöver von einem wegweisenden Aufsichtsverfahren wegen Schleichwerbung».

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