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Singen und sabbeln

Seit zehn Jahren begeistert Ina Müller mit ihrer frechen Talkshow aus einer Kneipe. Jetzt geht «Inas Nacht» in eine neue Runde.

Freche Schnauze: Ina Müller, auf dem Bild neben Campino von den Toten Hosen.
Freche Schnauze: Ina Müller, auf dem Bild neben Campino von den Toten Hosen.
zvg/ARD

Den Schauspieler Volker Lechtenbrink fragte sie, ob er schon mal einen Porno synchronisiert habe (Antwort: «Ja»). Ex-Fussballer Mehmet Scholl sprach sie auf seine grossen Schneidezähne an, und Moderatorin Margarethe Schreinemakers fragte sie, ob sie schon einmal von einer Frau angebaggert worden sei, was diese bejahte.

Ina Müller nimmt in ihrer Kult-Talkshow «Inas Nacht» kein Blatt vor den Mund und schafft es mit ihrer unverfrorenen, dabei aber stets verbindlichen Art immer wieder, dass prominente Gäste über Sachen plaudern, die sie in anderen Interviews niemals preisgeben würden. Jetzt wird «Inas Nacht» zehn Jahre alt.

Ab Samstag sind zwölf neue Folgen der aus der winzigen Seemannskneipe Zum Schellfischposten in Hamburg gesendeten Kultshow zu sehen. In der zehnten Staffel geben sich als Gäste unter anderen Sänger Campino und Ex-Fussballer Stefan Effenberg die Ehre.

«Singen und Sabbeln» – so beschreibt Ina Müller ihr Erfolgsrezept. Gerne kokettiert die 51-Jährige mit ihrem Sex-Appeal: Wenn sie in ihrer Talkshow die in engen Leopardenleggings steckenden Beine elegant über den Tresen schwingt, johlen die Kneipen­gäste.

Im Sommer 2007 startete «Inas Nacht», in der Stars unter anderem Publikumsfragen beantworten müssen, die auf Bierdeckeln eingereicht werden. Nachdem die Show zwei Jahre lang nur auf NDR zu sehen war, wanderte sie Ende 2009 zu ARD.

In bislang mehr als hundert Ausgaben fühlte Ina Müller zahlreichen prominenten Gästen auf den Zahn und sang mit vielen ein Duett, denn Musik ist der Moderatorin und erfolgreichen Sängerin wichtig. Die in Hamburg lebende Moderatorin ist mit dem 16 Jahre jüngeren Popmusiker Johannes Oerding liiert. Er machte ihr einmal das Kompliment: «Ina wird immer jünger.»

«Inas Nacht»: ab Sa, 17. Juni, 23.40 Uhr, ARD.

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