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TV-Kritik: Botox und Berge

Nachdem der Schweizer «Tatort» überarbeitet werden musste, lief gestern nun die Endfassung im Fernsehen. Nach monatelangem Geraune hier das definitive Urteil.

«Tatort»-Übertragung in einer Zürcher Bar (Oktober 2010)
«Tatort»-Übertragung in einer Zürcher Bar (Oktober 2010)
Keystone
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Was lange währte, wurde bekanntlich nicht so gut. Im Frühling hätte der erste Schweizer «Tatort» seit neun Jahren ausgestrahlt werden sollen. Doch die Folge, die ausgerechnet «Wunschdenken» heisst, wurde von der neuen SF-Kulturchefin zurückgezogen. Die Leistung der Hauptdarstellerin liess offenbar zu wünschen übrig. Zudem fehlte es an Witz und Spannung. Auch klischierte Schweiz-Bilder wurden bemängelt sowie eine Sexszene, die als «zu heiss» eingestuft wurde. Die Entscheidung sorgte für medialen Rummel. Schuldige wurden präsentiert, neue Gerüchte gestreut. Notabene hatte niemand die Folge gesehen. Dann wurde «Wunschdenken» überarbeitet und gestern ausgestrahlt.

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