Zum Hauptinhalt springen

TV-Kritik: Ein Auftakt nach Mass

Gestern moderierte Mona Vetsch zum ersten Mal den «Club». Wir nahmen ihren Auftritt unter die Lupe.

Der «Club» hat bekanntlich zwei neue Moderatorinnen. Nachdem Karin Frei schon seit November moderiert, gab gestern Mona Vetsch ihr Debüt. Und wie das bei neuen Moderatoren so ist, wurde auch bei Vetsch im Vorfeld geraunt: Kann die das? Ist die nicht zu quirlig? Lässt die die Leute überhaupt ausreden? Wobei bei der DRS-3-Moderatorin erschwerend dazu kommt, dass sie erst 36 ist und mal rot gefärbte Haare hatte.

Eine spannende Ausgangslage also. Das liess sich vom Thema «Aufwachsen mit psychisch kranken Eltern» nicht unbedingt sagen. Zumindest war kein aktueller Aufhänger zu erkennen. Doch das Thema ist interessanter, als es die Affiche vermuten lässt. Es geht um Menschen, die gesellschaftlich im Abseits stehen, um Menschen auch, die alleine gelassen werden. Über psychische Krankheiten schweigt man als Betroffener – aber auch als Aussenstehender – nach wie vor oft. Ein Tabuthema.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.