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TV-Kritik: Eine Diskussion wie Unkraut

Der «Club» beschäftigte sich gestern mit Ehec und gesundem Essen und trommelte dazu eine illustre Runde zusammen – unter anderem eine Ex-SF-Moderatorin, die «das Ganze» spürt.

Das Leben ist unberechenbar. Eben erst hat man wegen Fukushima den Atomausstieg beschlossen, und nun lauert der Tod nicht im Kühlreaktor, sondern im eigenen Kühlschrank. Seit Wochen frönen die Medien der Ehec-Panik, da wollte auch der «Club» nicht tatenlos zusehen. Wobei man sich dankenswerterweise nicht auf die Bakterienschiene begab und stattdessen quasi niedergarend fragte: Wer weiss noch, wie man sich heute richtig ernährt? Wo hört Genuss auf und fängt der Schaden an?

Zum Auftakt drehte sich die Diskussion natürlich doch um Ehec. Schnell zeichnete sich ein Duell zwischen dem Bio-Produzenten Manfred Wolf und dem Immunologen Beda Stadler ab. Dass die Ehec-Bakterien in der Schweiz auf einem Bio-Hof auftauchten, bezeichnete Wolf als «Zufall». Für Stadler wiederum war klar: «Bio ist ein Rückfall ins Mittelalter.» Natur pur sei nicht zwingend gesund, eine der häufigsten Todesursachen im Mittelalter seien verdorbene Lebensmittel gewesen.

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